Auf den Spuren des Bentheimer Landschafs (17 km)

Auf den Spuren des Bentheimer Landschafs (17 km)
Grafschafter Spurensuche in Lohne/Lohner Sand

 

 

Nordlohne ist der östlichste Ort der Grafschaft Bentheim und wird daher oft als Tor zum benachbarten Emsland bezeichnet. Zwischen Nordlohne und dem emsländischen Schepsdorf erstreckt sich ein weites Wald- und Heidegebiet, das von Dünenrücken durchzogen wird. Das Gebiet wurde von 1935 bis 1945 von der Wehrmacht, nach Kriegsende von der britischen Armee und von 1956 bis 2007 von der Bundeswehr als Übungsgelände genutzt. Nachdem die Bundeswehr die Nutzung aufgegeben hatte, hinterließen sie ein 300 ha großes Gebiet. Größtenteils war es noch sehr naturbelassen, also entwickelte die Gemeinde Wietmarschen eine Idee für die anschließende Nutzung. So entstand aus dem ehemaligen Militärgebiet das heutige Naherholungsgebiet Lohner Sand. In dem großen Wald- und Heidegebiet wurde ein Naturlehrpfad angelegt, der Sie über alle Facetten der heimischen Tier- und Pflanzenwelt informiert.
Wer beim Wandern auf Schafe treffen sollte, lernt das seltene und vom Aussterben bedrohte Bentheimer Landschaf in seinem natürlichen Lebensraum kennen. Die Schafrasse gilt als stark gefährdet. In den 1970er Jahren gab es lediglich noch drei Züchter, die zusammen insgesamt 50 Bentheimer Landschafe hielten. Heute hat sich der Bestand glücklicherweise erholt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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