Mit dem Rad entlang an Flüssen und auf alten Bahntrassen Teil 8

Zum Streckenverlauf im achten Teil

Nach dem Regentag von gestern machte es richtig spass an der Mosel entlang zu Radeln. Die erste Pause haben wir dann in Verbandsgemeinde Zell an der Mosel eingelegt. Es lohnt sich hier eine Kaffeepause ein zulegen und mal durch die Fußgängerzone zu gehen. Dann kann es weiter gehen immer an der Mosel entlang. Und in Richtung Kloster Stuben hier bei der Ortschaft Bremen an der Mosel ist auch die Stelle wo die Mosel einen Bogen macht die Bremmer Moselschleife Am Kloster Stuben haben wir dann noch mal ein kurze Rast gemacht, und haben es uns in Ruhe angesehen bis wir dann weiter gefahren sind. Als nächstes Ziel war Bleistein an der Mosel angesagt.

Alle info zum Moselradweg so wie zum Streckenverlauf bist nach Koblenz

DerFilm

Bleistein mit seiner Burg Metternich sollte man sich doch Zeit nehmen und sich den Ort und auch die Burg ansehen. So wie der tollen Blicke von der Burg auf die Mosel

Blicke von der Burg auf die Mosel
Bilder der Orts – und Burgbesichtigung
Was zur Geschichte der Burg Metternich

Im Jahre 1268 wird eine „Burg, die Beilstein genannt wird“, erstmals urkundlich erwähnt. Sie war im Besitz von Johann von Braunshorn, einem Lehensträger des Kölner Erzbistums. Entgegen der älteren Ansicht von einer weit vor der Ersterwähnung zu vermutenden Gründung konnten neuere Burgenforschungen durch Alexander Thon und Stefan Ulrich zeigen, dass die Burg wohl erst gegen die Mitte des 13. Jahrhunderts und damit wenige Jahrzehnte zuvor errichtet wurde. Nachdem die Familie von Braunshorn 1361 mit dem Tod Gerlachs ohne männliche Nachfolger ausgestorben war, gelangte die Anlage im Jahre 1363 in das Eigentum seiner Enkel Kuno und Gerlach von Winneburg.

Die Wirren des Dreißigjährigen Kriegs mit Besetzung durch schwedische und spanische Truppen überstand die Burg weitestgehend unbeschadet. Nach dem Aussterben des Geschlechtes derer von Winneburg gelangte die Burg im Jahre 1637 in das Eigentum der Herren von Metternich, von denen die Burg heute noch ihren Namen hat. Im Jahre 1689 wurde die Burg von französischen Truppen im Pfälzer Erbfolgekrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Letzter Eigentümer aus der Linie Metternich war bis zur Besetzung der Rheinlands durch die Franzosen im Jahre 1794 Fürst von Metternich. Die Burgruine ist nach mehrfachem Besitzerwechsel heute in der Hand der Familie Sprenger-Herzer.

Nach der Besichtigung sind wir dann weiter unser Ziel für diesen Tag war Cochem und ein stück weiter ist auch der Campingplatz Mosel Camping Cochem. Hier ging ein schöner Tag zu Ende.

Weiter geht es im nächsten Teil
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