Schwarzwald Westweg von Pforzheim nach Basel 285 km Teil 3

Etappe 3 Forbach – Unterstmatt

Charakteristik der 3 Etappe

Heute auf der dritten Etappe kommen mit der Badener Höhe und dem Hochkopf die beiden ersten von insgesamt zehn Gipfeln über 1000 Metern auf uns zu. Steil führt der Westweg von Forbach herauf zur Wegscheid und denn nach dem kurzen Abstieg zum Schwarzenbachstausee über den verwunschenen Herrenwieser See auf die Badener Höhe. Die Mühe lohnt sich durch einen herrlichen Rundblick über den Nordschwarzwald und das Rheintal bis zu den Vogesen.

Das Heuhüttental

Wir hatten unser Zelt schon früh abgebaut, denn es sollte ja weiter gehen. Durch das Kauersbachtal nach Forbach gehört im Schwarzwald mit zu den schönsten Tälern und seine herrlichen Heuhütten.

Der Film von der 3 Etappe

Bilder aus dem Heuhüttental

Jetzt geht es runter nach Forbach

Ein sehr schöner Blick auf Forbach
Auf dem Weg nach unten

Nach dem Abstieg nach Forbach ins Murgtal. Kommen wir zuerst ans Murgtaltor, eines der Wanderportale am Westweg.

Hiernach folgt man der Morg und kommt am Bahnhof vor bei, kurz nach dem Bahnhof gibt es denn die Gelegenheit was einzukaufen. Auch gibt es ein Bäcker, wir haben uns ein Kaffee und ein Stück Kuchen gegönnt. Aber hier sollte man auf jeden Fall die Vorräte auffüllen, denn ab jetzt gibt es lange Zeit keine Möglichkeit mehr was einzukaufen.

Ein Stück weiter an der Murg kommt man zur Holzbrücke Forbach. Sie ist das Wahrzeichen von Forbach und gehört wohl zu den meist fotografierten Sehenwürdigkeiten des Murgtals, obwohl sie nur knapp 40 Meter lang ist. Dennoch ist sie in Europa einmalig: die Forbacher Holzbrücke.

Vor über 400 Jahren zerstörte ein Hochwasser die einzige Brücke in Forbach. Zimmermannsleute wurden nach Augsburg geschickt, um dort das Modell einer hochwassersicheren Hängebrücke zu besichtigen.
Jedoch erst 200 Jahre später, 1778 wurde der Bau einer überdachten Holzbrücke ohne Mittelpfeiler verwirklicht. Diese Brücke hielt wiederum fast 200 Jahre und wurde 1954 / 55 abgerissen und nach den alten Plänen neu aufgebaut. 
Die überdachte (und befahrbare) Holzbrücke prägt somit seit über 200 Jahren das Forbacher Ortsbild. Sie ist in Ihrer Bauart einzigartig in Deutschland und sogar in Europa. Ein Blick vom Ufer der Murg hinauf in den Brückenbogen vermittelt einen Eindruck über die hohe Zimmermannskunst der damaligen Zeit.

Jetzt geht es noch ein Stück durch Forbach und man kommt an der Maria-Hilf-Kapelle vorbei. Und Steig dann wieder von 300 Höhen Meter auf 745 Höhen Meter zu Wegscheid hier ist auch die Wegscheid Hütte.

Hier habe wir noch mal Pause gemacht

Nach der Wegscheid Hütte geht es ein Stück Berg ab und man kommt an der Schwarzenbachtalsperre es geht ein Stück der an der Talsperre entlang Richtung Herrenwieser See und geht denn Steil in engen Zick-Zack den Berg rauf. Man kommt denn an einer Aussicht stelle von wo aus man einen tollen Blick auf beide Seen hat.

Weiter auf dem Weg zur Badener Höhe kommt man am Bussemer Gedenkstein vorbei. Der Bussemer Gedenkstein erinnert an Phillipp Bussemer ein Mitglied des Schwarzwaldvereins.

Der Friedrichsturm auf der Badener Höhe

Neben einer Schutzhütte befindet sich auf dem Gipfel der Badener Höhe der 30m hohe Friedrichsturm. Großherzog Friedrich I. von Baden weihte ihn im Jahr 1891 ein – daher der Name. Das Jahr 2003 stand ganz im Zeichen des Friedrichsturms, eines Aussichtsturms auf der Badener Höhe, dem mit 1002,5 m höchsten Punkt Baden-Badener Gemarkung. Aufgrund sicherheitsrelevanter Mängel musste der Turm 2002 geschlossen werden. Dem Schwarzwaldverein und vielen Spendern ist es zu verdanken, dass der Turm erhalten werden konnte und nun nach umfangreicher Renovierung wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Nach 147 Treppenstufen hat man von seiner Turmspitze aus einen weiten Blick auf den nördlichen Schwarzwald, auf den Herrenwieser See, den nahe gelegenen Mehliskopf und die Hornisgrinde. Bei sehr guten Wetterverhältnissen kann man in die Rheinebene schauen und sieht im Hintergrund die Vogesen. In Richtung Norden reicht der Blick bis in den Pfälzer Wald.

Friedrichsturm auf der Badener Höhe

Wir sind denn noch bis kurz vor der Hochkopf weiter gewandert. Und haben denn unser Zelt auf gebaut. Und das Wetter fing an sich zu ändern und es kam auch schon mal kurz Regen.

Es geht weiter mit dem vierten Teil auf dem Westweg

 

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